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12. November 2005
Kabarettist Jörg Kräuter Veranstalter: Förderverein der Schule. |
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Der König von Baden |
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Zwischen Rhein, Neckar und Bodensee, westlich der filderkrautigen Karststeppen, von der Sonne verwöhnt, liegt zwischen fruchtbaren Tälern und holzreichen Höhen das liebliche Land Baden, wo reblausige Rotnasen und spargelspitze Landfrauen unter ihren badisch-bommeligen Kopfputzen friedlich einhergehen mit fundamentalistisch-erdigen Marktweibern, die mit geblümten Tüchern verschleiert, kittelschürzig bis allerheilig die Früchte des Landes feil bieten, während badisch-feministische Haus-Zwetschgen und verchromte Teilzeit-Tippsen zum Wohle des Landes schalten und walten, derweil fleißige, leibeigene Handwerksgesellen den Reichtum des Landes mehren. Ein glückliches Land!
Und über allen Untertanen herrscht: Seine Gemütlichkeit, der König von Baden. Auf seinem Thron aus gebrannter, badischer Erde - dem Kachelofen! Doch es ziehen dunkle Wolken über das traditionsschwangere Baden.Singende und volkstanzende Hardcore-Traditionalisten aus allen badischen Tanz-Gauen halten Einzug: Stripperinnen aus St. Blasien, Oberton-Schamanen aus Unterharmersbach und jodelnde Kurpfalz-Albaner. Die Heimat ist in Gefahr! Und so zieht sich der König von Baden ins Innere seines Kachelofens zurück, wirft Filz-Schlappen durch Lüftungsklappen und feuert auf alles was türkisch klingt, Wodka trinkt und schwäbisch singt. Jörg Kräuters neues Programm „Der König von Baden“ ist eine kabarettistische Heimat-Offensive, ein satirischer Offenbarungseid badischer Befindlichkeiten. Hier wird ohne Betäubung operiert, argumentiert und lamentiert. Die badische Seele wird auf die Couch gezerrt und der letzten unbewusst existierenden Feudalgesellschaft Deutschlands der Spiegel vorgehalten. |
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Sentimental! Regional! Brutal! |
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Ute Müller, Vorsitzende des Fördervereins, eröffnete den Abend mit der Begrüßung unserer zahlreichen Gäste.
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... doch zunächst erst mal die Pantoffeln, zwecks der Gemütlichkeit.
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Informationsstand der Keniahilfe Bühl - Kerniahilfe
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Der Förderverein dankt allen Helfern und vor allem Jörg Kräuter für seinen selbstlosen Einsatz.
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